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    NGC 6995

     
    NGC 6995 ist der südlichste Teil des Cirrusnebels im Sternbild Schwan.
    NGC 6995 hat eine Helligkeit von +7,00 mag und einen Durchmesser von 12 Bogenminuten.
    © Siegi Ganser

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    Messier 81 und 82

     
    Messier 81 und 82 sind Spiralgalaxien welche im Sternbild Großer Bär liegen.
    Diese Gruppe wird auch Bodes-Galaxien genannt und sind sogar mit einem Fernglas zu sehen.
    © Siegi Ganser
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    Sonnenfinsternis

     
    Am 31. Mai 2003 erleben einige Hobbyastronomen einen spektakulären Sonnenaufgang:
    Die Sonnensichel, vom Mond fast zu 80% bedeckt,
    erhebt sich langsam über den Kamm des Böhmerwaldes.
    © Karl Kaiser
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    Plejaden

     
    Die Plejaden sind ein offener Sternhaufen,
    der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45.
    Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße.
    © Willi Viehböck

     

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    Pferdekopfnebel

     
    Der Pferdekopfnebel ist eine Dunkelwolke,
    der sich vor dem Hintergrund des rot leuchtenden Emissionsnebel abhebt.
    Der Flammennebel wird auch als „Flammender Baum“ bezeichnet
    und ist ein Teil des Orion-Komplexes, in dem immer noch neue Sterne entstehen.
    © Willi Viehböck
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    Leuchtende Nachtwolke (NLC)

     
    Gelegentlich sind während der Abend- und Morgendämmerung in den Monaten Juni und Juli von der Sonne beleuchtet,
    in 82 km Höhe schwebende bläuliche Wolken sichtbar.
    Herrliche Strukturen der Leuchtenden Nachtwolken heben sich vom dunklen Himmelshintergrund ab.
    © Karl Kaiser

20 Jahre Astrofreunde

 

Gründungsgeschichte

Wir schreiben das Jahr 1998
Das Jahr des Kennenlernens.

Es war Anfang März, als ein Freund mich fragte ob ich mit ein paar Kindern der ÖNJ Kasten nach Ulrichsberg fahren wolle, da dort ein Vortrag über das Thema Astronomie statt fände, welchen Dr. Karl Kaiser im Auftrag der AK abhielt.
Ein sehr interessanter Vortrag bei dem auch ein "richtiges" Sternschauen integriert war, welches wir eine Woche später abhielten.

Ich, war von diesem Thema, welches mich schon lange Zeit interessierte so sehr begeistert, dass ich mir gleich im März 1998 mein erstes Fernrohr kaufte.
Natürlich kannte ich mich mit dem Fernrohr nicht so richtig aus, weshalb Karl mich unterstützen musste.

Aufgrund des erhöhten Kontakts und der gemeinsamen Interesse wurde beschlossen, dass man einen Astrostammtisch ins Leben rufen könnte, was kurze Zeit später auch geschah.

Der erste Stammtisch wurde im Oktober/November des Jahres 1998 in Rohrbach (Rohrbacher Hof) abgehalten. 
Doch wegen Schließung dieses Betriebs verlegten wir unsere Treffpunkte nach Schlägl in den Stiftskeller und nach Neudorf ins Gasthaus Diendorfer.

Gründungsmitglieder waren:

  • Siegfried Ganser
  • Karl Kaiser
  • Heinz Panholzer (in späterer Folge)

 

Es hat sich viel getan in den letzten 20 Jahren.

Eine Zeit in der es zum Thema Astronomie nur sehr wenig Information gegeben hat, diese Infos konnten  damals nur in einem Buchhandel in Form von Büchern und Zeitschriften errungen werden. Computer und Internet gab es noch kaum.
Eine Schule In Rohrbach hatte damals schon eine Klasse mit Computern eingerichtet, die wir einmal im Jahr benutzen durften. Der PC war totales Neuland, und alle hatten Respekt davor, dennoch hatten wir es geschafft einige Themen zum Thema Astronomie herunter zu laden.

Eine der Ersten Aktivitäten war das gemeinsame Beobachten der So-fi in Burgenland, an der Grenze zu Ungarn. Die AOM sind schon einen Tag vorher auf einen Campingplatz in der Nähe der Zentrallinie angereist, damit am Tag des Events alles schnell Griffbereit war.
Die damalige So-fi, war sicher eines der größten Erlebnisse der AOM.

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Erste Gemeinsame Teleskopentreffen am Moldaublick wurden abgehalten. An einem dunklen Platz im Mühlviertel, ohne Go-To-Steuerung durch den Sucher die ausgewählten Objekte selber suchen, das war noch echte Astronomie.

Eine unbekannte Galaxie vom Atlas heraussuchen, und diese dann finden, mit den damaligen Okularen mit kleinen Gesichtsfeldern eine echte Herausforderung, die sich oft erst nach 15 Minuten bezahlt gemacht hat.

 

Das Jahr 2003 war ein Astronomischer Leckerbissen, von Partiellen Sonnen- zu Mondfinsternissen, gigantischen Sonnenflecken auf unserer Sonne und mehrere helle Polarlichter gab es zu bestaunen.

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Auch die Digitale Astrofotografie stand damals noch in den Kinderschuhen. Mit den Analogen Kameras musste man sich da schon sehr gut vorbereiten: Welcher Film mit wie vielen ASA, welche Belichtungszeiten, welche Blende, man hatte nur eine Chance. Und ob die Fotos dann gelungen sind wusste man erst noch der Ausarbeitung - eine Woche später.

Telefonketten wurden eingerichtet, um eventuelle Himmelsschauspiele nicht zu verpassen. Handys mit SMS und WhatsApp‘ und Mobilem Internet, von dem hatte man damals nur geträumt. Heut zu Tage bekommt man ja alle Daten per Knopfdruck.

Gemeinsam Sternschnuppen beobachten. Die Quadrantiden. Im Winter bei Eiseskälte gingen wir am Hochficht eine Schipiste hinauf um den Nebel zu entkommen. Ein Winternachtwandertag der sich jedenfalls gelohnt hat.

Monatliche gemeinsame Treffen gehören natürlich auch bei Interessensgemeinschaften dazu, die immer in verschiedenen Gaststätten stattfinden. Erfahrungsaustauch ist angesagt. Themen über das Weltall, die Raumfahrt oder was sich sonst so am Nachthimmel tut, werden besprochen.

 

Zur Zeit, als an der Grenze zu Tschechien gemeinsam gegen das AKW Temelin protestiert wurde, auch hier hatten wir am Abend Teleskope aufgestellt, um den Protestanten die Nacht ein bisschen zu verkürzen.

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Um an dieser Stelle nur einige unserer Aktivitäten zu erwähnen.

 

Neue Teleskope mit neuen Montierungen wurden angekauft, natürlich alles privat, da wir kein Verein sind. Mehrere private Sternwarten wurden gebaut und eingerichtet. Kontakte mit umliegenden Astronomischen Vereinen wurden geknüpft, aus denen auch Freundschaften hervorgingen. Mailinglisten wurden angelegt, um immer am neuesten Stand zu sein, wo schon ein richtiger Mail-Marathon in Form von Fotoaustausch stattfindet. Es macht einfach Freude mit so vielen Gleichgesinnten im Austausch zu sein.

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Auch stehen Jährliche Ausflüge oder auch Radausflüge, entlang eines Planetenwanderweges an, die natürlich mit Astronomie zu tun haben, oder Teleskopentreffen im benachbarten Bayern (Almberg), auf unserer Liste immer ganz oben.

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Der Bekanntheitsgrat der AOM ist enorm gestiegen, so werden wir auch regelmäßig zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen, wie zb. auf der Sunseitn- Sonne beobachten, Ferienspiele für Schüler der umliegenden Schulen abgehalten, verschiedene Gruppen die sich zusammenschließen um gemeinsam unseren schönen Nachthimmel zu erkunden, werden von uns begleitet, uvm.

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Sogar bei der Suche nach Metoriten in der Nähe von Braunau waren wir beteiligt. Einen ganzen Tag hatten wir die Gegend durchsucht, leider gingen die AOM in diesem Fall leer aus.

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Astronomie ist und bleibt ein spannendes Thema. Es gibt immer was zu sehen und zu erkunden, egal ob bei der Beobachtung unseres Mondes oder der Planeten, die alle in sich einzigartig sind.

 

Hinaus in die Milchstraße, zu den galaktischen Nebeln, offenen Sternhaufen, Kugelsternhaufen, Kometen, Supernovareste …..
Noch spannender wird es wenn wir unsere Milchstraße verlassen, und weiter hinausgehen zu unserer Nachbargalaxie Andromeda, oder zur Dreiecksgalaxie, die nur etwa 3 Mill. Lj entfernt sind. Es geht aber noch weiter, Galaxien die bis zu 100 Mill. Lj entfernt sind, können erreicht werden.
(Bilder dazu finden sie in der Galerie)

 

Abgesehen von der Beobachtung unseres Weltraums, gilt das Beobachten von Atmosphärischen Erscheinungen. Auch hier gibt es einiges zu bewundern, wie zum Beispiel: Nebensonnen, 22°Ringe, 40° Ringe, Berührungsbögen, Lichtsäulen, leuchtende Nachtwolken, Regenbögen, uvm. Alle mitsammen sind in der Nähe unserer Sonne oder des Mondes zu finden.

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Natürlich freuen wir uns auch, wenn uns hin und wieder begeisterte und interessierte neue Jungastronomen besuchen. Es sind alle eingeladen uns bei unseren Treffen zu besuchen.

Was bringt uns die Zukunft: Es bleibt jedenfalls spannend, was auf uns zukommt.

Die AOM möchten sich an dieser Stelle, für euer Vertrauen und für das Interesse zum Thema Astronomie recht herzlich bedanken.
Aktuelle Themen finden Sie ja genau hier auf dieser Homepage, oder auf Facebook.

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Vorschau

Ab 3.9.2018 könnte der Komet 21P/Giacobini-Zinner
mit dem blossem Auge sichtbar werden.

Treffen der AOM

Termine jeweils ab 20 Uhr

13.9.2018 Schlägl - Weinkeller
11.10.2018 Neudorf - Diendorfer
8.11.2018 Schlägl - Weinkeller
13.12.2018 Neudorf - Diendorfer